Aprikosenkerne

 

Was ist so besonders an bitteren Aprikosenkernen?

Ein vitalstoffreiches Lebensmittel
Aprikosen enthalten erstaunlich viel Salicylsäure; zusätzlich größere Mengen von dem Flavonoid Quercetin (Q10), welches bekannt ist als hervorragender Radikalfänger. Die Salicylsäure wirkt antibakteriell und kann Krankheitskeime in Magen und Darm abtöten sowie Fäulnisprozesse stoppen.

Ein besonderes Merkmal ist auch der hohe Gehalt an Folsäure (besonders wichtig in der Schwangerschaft) und der hohe Kaliumgehalt. Kalium spielt eine Rolle bei der Regulation unseres Wasserhaushaltes.

Aprikosen und deren Kerne sind ausgesprochen basisch und sorgen für ein Gegengewicht zur übersäurenden Zivilisationsnahrung.

Aprikosenfrüchte am Baum

Die bitteren Aprikosenkerne enthalten zusätzlich eine erhöhte Konzentration von Amygdalin (auch Laetrile oder Vitamin B17). Schon wenige Kerne täglich genügen, um den Bedarf an verschiedenen Mineralstoffen zu ergänzen. Darüber hinaus wurde die tumorhemmende Wirkung von Amygdalin wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen. Diese Wirkung wird jedoch von der Fachwelt bis zum heutigen Tage angezweifelt.

Wie kann es möglich sein, Krebs mit solch einem einfachen Mittel zu heilen, wenn sich die gesamte Pharmaindustrie der westlichen Welt so schwer tut damit? Oder, könnte es sein, dass gerade dieser Umstand ein Indiz für die Wirksamkeit ist?

Die legendären Hunzas

Hunza-Tal

Die Menschen im Hunzatal, auch: "Das Tal der Hundertjährigen" genannt, erfreuen sich meist bis zu Ihrem Lebensende, das nicht selten weit über 100 ist, einer hervorragenden Gesundheit bei lebenslanger Vitalität: die erstaunlichen Hunzakuts im Karakorum.

Seit der Entdeckung des Hunzatals mit dem Stamm der Hunzakuts durch westliche Forscher, stellt man sich die Frage was die Ursache der aussergewöhnlichen Gesundheit und ihrer sehr hohen Lebenserwartung ist. Und natürlich folgten viele Antworten. Sicher sind viele Umstände dafür verantwortlich, den Hauptteil bildet aber die ausgewogene Ernährung.

Englische Forscher machten ein interessantes Experiment

Aprikosenbaum

Es wurden 3600 Ratten in drei Gruppen eingeteilt: eine "Hunza"-, eine "Indien"- und eine "London"-Gruppe. Diese Gruppen wurden mit der jeweils landestypischen Kost ernährt.

So bekam die Hunza-Gruppe viel ungekochtes Gemüse und Dörrfrüchte (so auch Aprikosen und ihre Kerne), Getreide (vor allem Hirse...), Hülsenfrüchte und nur selten Fleisch und Ziegenmilchprodukte.

Die Indien-Gruppe bekam hauptsächlich geschälten und gekochten Reis, gekochtes Gemüse und Nüsse und ebenfalls, wie die Hunza-Gruppe, nur wenig Fleisch.

Ganz anders die London-Gruppe. Sie ernährten sich vorwiegend von Fleisch, Weissbrot, Kuhmilchprodukten, Marmelade und anderen Süssigkeiten. Alle konnten fressen soviel sie wollten. Es mangelte ihnen auch sonst an nichts.

Das erstaunliche Ergebnis

Bittere Aprikosenkerne, 200g

Natürlich wurden stark variierende Ergebnisse erwartet, allerdings nicht in solch krasser Form.

Die Hunza-Gruppe blieb kerngesund bis ins hohe Alter.

Die Indien-Gruppe zeigte schon Degenerationserscheinungen, wenn auch nicht sehr ausgeprägt. Sie wurden jedoch im Durchschnitt schon weniger alt als die „Hunzas“.

Die London-Gruppe hingegen lief völlig aus dem Ruder. Sie waren von Haarausfall, Karies, Entzündungen, Krebs und allen uns bekannten Zivilisationskrankheiten geplagt. Erschreckend war aber, dass in dieser Gruppe ab der fünften Generation immer mehr Fälle von Kannibalismus auftraten!!!

Zeitschriftartikel

Ein sehr interessanter Beitrag zum Thema Aprikosenkerne wurde in der Zeitschrift "Zeitenschrift" im Jahr 2003 veröffentlicht. Der ganze Artikel ist hier in pfd-Form verfügbar.