Magnesiumzitrat

 

Wichtig für Herz, Nerven- und Muskelfunktion

Bei Diabetes, Nierensteinen, Herzkrankheiten, hohem Blutdruck, Krämpfen (auch Menstruationskrämpfe), Ameisenlaufen, erhöhter Reizbarkeit, Unruhe und Schlafstörungen, Migräne, Prämenstruellem Syndrom und Stress.

In der Schwangerschaft gibt man es bei drohender Fehlgeburt, erhöhtem Blutdruck, Übelkeit und Erbrechen und gegen vorzeitige Wehen. Es lindert auch Asthma, eignet sich zur begleitenden Krebstherapie und hilft bei der Bekämpfung von Depressionen. Magnesium ist zuständig für geistige und körperliche Energie. Es aktiviert nicht nur rund 300 verschiedene Enzyme, es reguliert überall im Körper die elektrochemische Spannung, mit deren Hilfe Wirkstoffe überhaupt erst durch die Membranen in die Zellen gelangen.

Magnesiumzitrat, 150 Kapseln

Magnesium gehört zu den Mengenelementen
Magnesium gehört zu den Mengenelementen, unser Körper hat etwa 20 bis 30 Gramm davon gespeichert. Der tägliche Bedarf beträgt 300 bis 400 mg, therapeutische Dosierungen gehen bei Männern bis 1500 mg und bei Frauen bis 800 mg täglich. 60 Prozent des Magnesiums befindet sich in den Knochen, 30 Prozent im Bindegewebe, vor allem in Leber und Muskulatur und 2 Prozent in den Körperflüssigkeiten.

Funktionen
Magnesium ist zuständig für geistige und körperliche Energie. Es aktiviert nicht nur rund 300 verschiedene Enzyme, es reguliert überall im Körper die elektrochemische Spannung, mit deren Hilfe Wirkstoffe überhaupt erst durch die Membranen in die Zellen gelangen. Es senkt den Blutfettspiegel und hilft Blutzucker in Energie umzuwandeln.

Magnesium gilt als "Betriebsstoff" des Herzmuskels.
Bei Großuntersuchungen von Infarktpatienten stellte man fest, dass die Heilungs- und damit Überlebenschancen mit dem Magnesiumspiegel stiegen. Es regt Gallensaft und Enzymausschüttung an und hält das Blut flüssiger.

Dieses Mineral ist auch zuständig für Stoffwechsel und Zellbildung in den Lungen und im Nervensystem. Es beseitigt "Schlacken" aus dem Organismus und wirkt säurebindend. Es regt die Zellen der Bauchspeicheldrüse an, mehr Insulin zu produzieren und fördert die Darmperistaltik.

Mangelerscheinungen
Bei Magnesiummangel gerät der Herzrhythmus aus dem Takt, es kommt zu Herz- und Kreislaufstörungen, starker Nervosität, Vergesslichkeit, nächtlichen Waden- und Fußkrämpfen, Lärmempfindlichkeit, Schwindel, Sehstörungen und Verwirrung. Auch der kindliche "Zappelphilipp" leidet häufig unter Magnesiummangel.

Therapeutischer Einsatz
Bei Diabetes, Nierensteinen, Herzkrankheiten, hohem Blutdruck, Krämpfen (auch Menstruationskrämpfen), Ameisenlaufen, erhöhter Reizbarkeit, Unruhe und Schlafstörungen, Migräne, Prämenstruellem Syndrom und Stress. In der Schwangerschaft gibt man es bei drohender Fehlgeburt, erhöhtem Blutdruck, Übelkeit und Erbrechen und gegen vorzeitige Wehen. Es lindert auch Asthma, eignet sich zur begleitenden Krebstherapie und hilft bei der Bekämpfung von Depressionen.

Zur Beachtung
Magnesium wirkt am besten zusammen mit Kalzium, Phosphor, Zink und Vitamin A. Es behindert die Eisenaufnahme (nicht gleichzeitig einnehmen). Magnesiumzitrat wird wesentlich besser vom Körper aufgenommen als Magnesiumcarbonat.

Magnesium in unterschiedlichen Formen
Magnesium wird in unterschiedlichen Formen angeboten. Die bekanntesten und gebräuchlichsten Formen sind Magnesiumoxid, Magnesiumorotat, Magnesiumcarbonat und eben Magnesiumzitrat. Eine vom Körper leicht aufnehmbare Form ist das wasserlösliche Magnesiumzitrat (Magnesiumhydrogencitrat C6H6MgO7·xH2O). Es handelt sich um einen ziemlich sauren Stoff (pH 3,5 bis 4,5), der zudem stark hygroskopisch ist. Wenn man Magnesiumzitrat als Pulver in eine Dose füllt, wird man nach einigen Tagen bemerken, dass das Pulver beginnt, Wasser anzuziehen und zu verklumpen. Aus diesem Grund ist es notwendig, den wertvollen Stoff zu schützen. Das kann man sinnvoll dadurch erreichen, wenn man das Magnesiumzitrat in Kapseln füllt.

Im Text der Broschüre von Peter F. Gillham wird an vielen Stellen geraten, das Magnesiumzitrat in heißem Wasser aufzulösen. Es ist richtig, dass auf diese Weise die Absorption im Körper beschleunigt wird. Wir raten zu dieser Variante der Einnahme dann, wenn mit Magnesiumzitrat akut auftretende Beschwerden gelindert werden sollen oder wenn man die Magnesiumreserven des Körpers schnell auffüllen will. Sonst gibt es keinen wirklichen Unterschied bei der Einnahme von Kapseln oder Pulver.

Um zu Pulver zu kommen, sollten Sie zwei bis drei Kapseln öffnen, in ein Glas geben, dann anschließend das halbe Glas mit heißem Wasser auffüllen. Um eine „trinkbare“ Temperatur zu bekommen, füllen Sie den Rest des Glases mit kaltem Wasser oder einem Obstsaft Ihrer Wahl auf. Sie sollten, da Zucker Magnesium gleich wieder neutralisiert, auf das Süßen verzichten.

Magnesiumzitrat in reiner Form kann man in deutschen Apotheken nicht kaufen. Wir haben es getestet: Sie bekommen immer zusätzlich Zucker oder Süßstoff und Aromen im Gemisch – um es „trinkbar“ zu machen und damit es schmeckt. Die negativen Wirkungen von Süßstoff – insbesondere Aspartam – sind hinlänglich bekannt. Zum Shop...